E-Bike-Typen
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E-Bike-Typen im Vergleich: Welches E-Bike passt zu mir?

Welche Arten von E-Bikes es gibt und wie man das Geeignetste findet: ein erster Überblick mit allen wichtigen Vertretern.

Interessiert an einem E-Bike – aber überfordert vom Angebot? Hier erfahren Einsteiger, welche E-Bike-Typen es gibt, worin sie sich unterscheiden und welche E-Bike-Arten für welchen Einsatzzweck am besten geeignet sind.

City E-Bike

Wie der Name schon sagt, sind City E-Bikes vor allem für Fahrten in der Stadt gemacht. Um im Straßenverkehr fahren zu dürfen, muss dein E-Bike der StVZO entsprechen – achte also darauf, dass das Bike kräftige Bremsen, eine Klingel und die richtige Beleuchtung hat! Auf einem City E-Bike sitzt du aufrecht und besonders komfortabel. Eine Federgabel ist nicht unbedingt notwendig; mit einer Dämpfung ist aber auch das Fahren über eine Bordsteinkante bequem. 🙂
In diesem Artikel haben wir die 9 besten E-Bikes für die Stadt für dich zusammengefasst.

E-Trekkingbike

E-Trekkingbikes sind sportlicher als City E-Bikes, aber deutlich bequemer als E-Mountainbikes. Mit einem E-Trekkingbike kannst du viel unternehmen: Die Fahrt in die Arbeit oder zum Einkaufen, aber auch längere Touren und Ausflüge. Die meisten E-Trekkingbikes kommen auch auf leichtem Gelände gut zurecht; dabei helfen die breiteren, geländetauglichen Reifen und eine Federgabel.
Wenn du dich für E-Trekkingbikes interessierst, kannst du hier mehr drüber erfahren.

E-Mountainbike

E-Mountainbikes sind geschaffen für das Gelände. Eine Federgabel mit weitem Federweg ist also Pflicht! Du kannst dich allerdings zwischen einem Hardtail und einem Fully entscheiden: Das Hardtail hat nur vorne eine Federgabel; das Fully vorne und hinten. Für wilde Downhill-Fahrten ist das Fully besser geeignet; wenn du vor allem auf befestigten Wegen unterwegs bist, greifst du besser zu einem Hardtail.
Hier findest du verschiedene E-Mountainbikes für jeden Einsatz.

Cross E-Bike

Cross E-Bikes sind eine Mischung aus E-Trekkingbikes und E-Mountainbikes. Mit ihnen kannst du sowohl auf der Straße, als auch auf leichten Trails fahren – für zu steile Downhills sind sie aber nicht geeignet. Dafür ist die Haltung auf einem Cross E-Bike viel bequemer als auf einem E-Moutainbike.
Du bist hauptsächlich auf Straßen unterwegs, möchtest aber auch manchmal durchs Gelände fahren? Dann schau mal bei unserem Artikel mit den besten Cross E-Bikes vorbei.

E-Rennrad

Ein E-Rennrad ist die perfekte Wahl für alle, die in Gruppen Leistungsunterschiede ausgleichen wollen. Auch ehemals begeisterten Rennrad-Fahrern, die dem Biken schon fast abgeschworen hätten, kann das E-Rennrad zurück auf die Strecke helfen. Da sich beim E-Rennrad alles um Geschwindigkeit dreht, ist das Gewicht besonders wichtig. Es gilt: Je leichter, desto besser!
Du möchtest auch mit E-Power über die Rennrad-Strecke rasen? Hier haben wir die besten E-Rennräder für dich rausgesucht.

Speed-Pedelec

Speed-Pedelecs beschleunigen bis zu 45 km/h und sind somit deutlich schneller als klassische E-Bikes. In Deutschland und Österreich zählen Speed-Pedelecs gesetzlich als Mopeds. Um damit zu fahren braucht man also mindestens einen Führerschein der Klasse AM und in Österreich einen Motorradhelm. Außerdem müssen Speed-Pedelecs zugelassen und versichert werden.
Hier kannst du mehr über E-Bikes bis 45 km/h erfahren.

E-Klapprad

Faltbare E-Bikes sind besonders leicht zu verstauen und mitzunehmen. Sie sind daher perfekt geeignet für Pendler und für den Urlaub, da sie auch problemlos in den Kofferraum passen.
Hier haben wir einige besonders praktische Klappräder mit E-Antrieb für dich zusammengefasst.

E-Lastenrad

Ein E-Lastenrad ist eine nachhaltige alternative zu einem Auto. Auf der Transportfläche lassen sich nicht selbst große Gegenstände und Einkäufe transportieren. Lastenräder kommen in verschiedenen Größen: vom schmalen Raumwunder bis zum stabilen Dreirad-Lastenrad.
In diesem Artikel haben wir 6 besonders empfehlenswerte E-Lastenräder für dich rausgesucht.

Häufige Fragen zu E-Bike-Typen

Welches E-Bike soll ich kaufen?

Entscheidend für Deine Wahl sind Dein Budget und der geplante Einsatzzweck – ob du also lieber sportlich oder gemütlich, auf gut ausgebauten Wegen oder im Gelände unterwegs sein möchtest. Die Bandbreite reicht von alltagstauglichen Trekking-E-Bikes wie dem Cube Touring Hybrid Pro bis zu auffälligen E-Mountainbikes wie dem RICH BIT Elektrofahrrad.

Ist ein E-Bike bis 25 km/h ausreichend?

Die meisten E-Biker entscheiden sich für ein Pedelec, das bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h beim Treten unterstützt. Das reicht, um im Alltag Reserven zu haben und bergauf schneller voranzukommen. Schnellere S-Pedelecs wie dieses von Haibike sind vor allem für Pendler eine Alternative, die am Weg zur Arbeit mit dem Autoverkehr mitschwimmen möchten.

Gibt es unterschiedliche Größenempfehlungen für verschiedene Bike-Typen?

Wer sich zwischen zwei Rahmengrößen entscheiden muss, wählt am besten die kleinere, wenn er sportlich und die größere, wenn er bequem sitzen möchte.


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Alex

Alex

Der Routen-Profi

War noch nicht überall, wo man mit Fahrrad oder E-Bike hinkommt, aber hat es vor. Denkt ans Radeln oder schreibt darüber, wenn er es nicht gerade sowieso tut.

Frag ihn, wenn … du richtig viel Zeit für die Antwort hast.